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zu lenken und uns allen das heutige Freudenfeſt zu bereiten. Er, deſſen Freundlichkeit wir mit Recht im Purpur der Roſe, dem Atlaßglanze der Lilie, der ganz eignen blauen Farbe des Veil⸗ chens bewundern— offenbart ſich uns noch freund⸗ licher und liebreicher in den Schickſalen unſers Lebens, indem er ſich oft eines geringfuͤgigen Dinges bedienet, uns vor Leiden zu bewahren, uns aus Noͤthen zu erretten, uns vom Boͤſen zu⸗ ruͤck zu ſchrecken, uns einen maͤchtigen Antrieb zum Guten zu geben; indem Er oft den unbe⸗ deutendſten Vorfall den Anfang einer ganzen Reihe wichtiger Begebenheiten werden laͤßt, die verſchiedenſten ſcheinbaren Vorfaͤlle zu Einem Zie⸗ le lenkt, ſo daß jedes Menſchenleben, wenn wir es— was wohl erſt jenſeits geſchehen wird— mit einem Blicke uͤberſehen, als ein ſchoͤn geord⸗ netes Ganze, als ein Wunder ſeiner Allmacht, Weisheit und Guͤte erſcheinen wird.“
„Ich denke, die fromme Braut werde das Koͤrbchen als ein Familienſtuͤck aufbewahren, und es nie anders als mit dem innigſten Dankgefuͤhle gegen Gott betrachten. Moͤgen noch viele frohe Familienfeſte Ihr Gelegenheit geben, es mit Blumen zu fuͤllen; ja moͤge das Koͤrbchen, mit Blumen gefuͤllt, heute uͤber fuͤnfzig Jahre zum zweyten Male Ihre hochzeitliche Tafel zieren.“


