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Ewigkeit.“ Oben auf dem Denkmahle erhob ſich ein einfaches, im Feuer vergoldetes Kreuz.
Der erfreute Pfarrer von Erlenbrunn ließ
das ſchoͤne Denkmahl auf das Grab ſetzen. Es
nahm ſich, von dem dunkeln Schatten der Tan⸗ nen gehoben, ungemein ſchoͤn aus; und wann erſt der Roſenſtock auf dem Grabe bluͤhte, und dann einige gruͤne Zweige mit halb und ganz auf⸗ gebluͤhten Roſen, jedoch ohne die goldene In⸗ ſchrift zu bedecken, ſich uͤber den blendendweißen Marmor herab beugten, ſo konnte man nichts Schoͤneres ſehen. Das Denkmahl war die ſchoͤn⸗ ſte Zierde des laͤndlichen Kirchhofes, und die groͤß⸗ te Denkwuͤrdigkeit des Dorfes. So oft der gute Pfarrer fremde Gaͤſte bekam, fuͤhrte er ſie all⸗ zeit zu dem Grabmahle. Wenn dann etwa ein oder der andere ſagte, es ſey ein artiger Gedan⸗ ke, einem Manne, der Gaͤrtner und Korbmacher zugleich war, ein Koͤrbchen mit Blumen auf den Grabſtein zu ſetzen, ſo ſagte der Pfarrer:„O, es iſt noch mehr, als blos ein artiger Einfall. Das Blumenkorbchen hat noch eine ſchoͤnere Be⸗ deutung, und die Landleute nennen es mit Recht das Wahrzeichen einer ſehr ruͤhrenden Geſchichte. Denn der Boden hier, auf dem wir ſtehen, ward


