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mit Friderich in dem herrſchaftlichen Garten zu⸗ ſammen zu treffen. Obgleich nun der Antrag, der ihr jetzt gemacht wurde, ihren geheimſten Wuͤnſchen gemaͤß war, ſo konnte ſie doch un⸗ moͤglich ſich ſogleich erklaͤren. Sie ſtammelte mit jungfraͤulicher Sittſamkeit und mit errdthenden Wangen, daß ſie durch den ehrenvollen Antrag uͤberraſcht ſey— daß ſie um Bedenkzeit bitte— daß ſie mit dem Herrn Grafen und der Frau Graͤfin, die bisher Vater⸗ und Mutter⸗Stelle an ihr vertreten, zuvor noch ſprechen muͤſſe.—
Dieſes war dem klugen Amtmann ſchon ge⸗ nug; er entfernte ſich ſehr vergnuͤgt. Er zwei⸗ felte gar nicht, daß dieſe Verbindung dem. Grafen und der Frau Graͤfin ſehr angenehm ſeyn wuͤrde. Er ging ſogleich zu ihnen; ſie eir beyde eine hohe Freude.
Der Graf ſagte:„Sie bringen uns in der That eine ſehr erfreuliche Nachricht, mein lieber Herr Amtmann! Meine Gemahlin und ich haben ſchon oft unter vier Augen davon geſprochen, daß der treffliche Friderich und die liebenswuͤrdige Marie ſich ſehr wohl fuͤr einander ſchicken wuͤr⸗ den. Allein wir huͤtheten uns ſehr, etwas davon merken zu laſſen. Wir fuͤrchteten, man moͤchte unſern Wunſch— fuͤr ſo etwas von einem Be⸗ fehl anſehen; und in Heirathſachen iſt uns al⸗
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