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Das Blumenkörbchen : eine Erzählung, dem blühenden Alter gewidmet / von dem Verfasser der Ostereyer
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[Giessen] [2024]
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adjungirt und ſein beſtimmter Nachfolger ſey, habe ihm geſtern erdͤffnet, daß er, wegen ihres edlen Herzens und ihrer vortrefflichen Eigenſchaf⸗ ten eine Neigung zu Jungfer Marien habe, und ſich gluͤcklich ſchaͤtzen wuͤrde, ſie zu ehelichen. Als ein guter Sohn habe er ihr von ſeiner Nei⸗ gung und Abſicht nichts ſagen wollen, bis er ſich zuvor der vaͤterlichen Einwilligung, um die er hiemit bitte, verſichert habe. Dieſe Einwilligung habe ihm der Vater ſogleich mit Freuden und von ganzem Herzen gegeben, und es uͤbernom⸗ men, als Vater den Brautwerber fuͤr den gelieb⸗ ten Sohn zu machen, und um Mariens Hand zu bitten. Dieſe ihr angetragene Verbindung, fuͤgte er noch mit einer Thraͤne im Auge bey, waͤre ihm, dem Vater, um ſo angenehmer, da er das Unrecht, das er einſt Marien zufuͤgte und das ihm ſchon manche ſchwere Stunde gemacht habe, auf dieſe Art einiger Maaßen wieder gut machen koͤnne. Er hoffe, Jungfer Marie werde keine Abneigung gegen ſeinen Sohn hegen, am allerwenigſten aber das Unrecht, das ihr der Va⸗ ter, lediglich aus Irrthum und vielleicht zu gro⸗ ßem Eifer fuͤr Handhabung der heiligen Gerech⸗ tigkeit zufuͤgte, einen Grund ſeyn laſſen, den ge⸗

machten Antrag abzuweiſen. Er ſchwieg und

wartete auf Mariens Antwort.

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