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niemand kann den Ring baben, als du; alſo be⸗ kenne!’”“
Marie wiederholte unter Thraͤnen:„Ich kann und weiß es einmal nicht anders zu ſagen! Ich weiß gar nichts von einem Ringe; ich ſah ihn nicht, und hab' ihn nicht!“
„Man hat den Ring in deinen Haͤnden ge⸗ ſehen! fuhr der Richter fort. Was ſagſt du nun dazu?“ Marie betheuerte, das ſey unmoͤg⸗ lich. Der Richter klingelte hierauf, und— Jett⸗ chen wurde herein gefuͤhrt.
8 Jettchen hatte in ihrem grimmigen Zorne
wegen des Kleides und in der boͤſen Abſicht, Marxien um die Gunſt der Herrſchaft zu bringen; zu den Leuten im Schloſſe geſagt:„Den Ring hat niemand anders, als das liederliche Gaͤrt⸗ nermaͤdchen. Als ich ſie die Treppe herabkom⸗ men ſah, betrachtete ſie in der Hand einen Ring mit Steinen. Sie ſchob ihn aber, als ſie mich merkte, den Augenblick erſchrocken ein. Mir kam das ſogleich verdaͤchtig vor. Indeß wollte ich nicht voreilig ſeyn und ſchwieg. Vielleicht, dachte ich, hat man ihr den Ring, ſo wie man⸗ ches Andere, geſchenkt. Hat ſie ihn geſtoh⸗
len, ſo wird es ſchon Laͤrm nen heinne
iſt es noch immer Zeit zu reden. Ich bin recht
froh, daß ich heute noch nicht in das Zimmer
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