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Das Blumenkörbchen : eine Erzählung, dem blühenden Alter gewidmet / von dem Verfasser der Ostereyer
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[Giessen] [2024]
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ſo, und dann wolle Gott ihre Unſchuld an den Tag kommen laſſen! Und waͤre es auch, nun ſo wolle Gott ihnen beyſtehen, daß ſie ihren Fehler erkennen, ſich beſſern, und dem großen Ungluͤcke, das ihnen droht, entgehen. Er wolle uns alle in Gnaden vor Suͤnden bewahren, vor denen wir ja keinen Tag ganz ſicher ſind!

Von den Kindern des Ortes ſtanden da und dort einige beyſammen und weinten.Ach, ſagten ſie, wenn man ſie einſperret, ſo kann uns ja der ehrliche Jakob kein Obſt und die gute Marie keine Blumen mehr geben. Man ſollte es nicht thunte

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Viertes Kapitel. IMarie im Gefängniſſe.

Man hatte Marien noch halb ohnmaͤchtig in das Gefaͤngniß gebracht. Sie kam zu ſich ſelbſt, weinte, ſchluchzte, rang die Haͤnde, bethete und ſank dann, von Schrecken, Traurigkeit und dem vielen Weinen ganz erſchoͤpft, auf ihr Lager von Stroh, und ein ſanfter Schlaf ſchloß ihr die muͤ⸗ den Augenlieder. Als ſie wieder erwachte, war