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ich ihn gewiß bringe!“——„Lebt wohl! ſagte Amalia noch. Ich will es wohl ſagen, daß ich euch fuͤr unſchuldig halte; aber wird man mir es auch glauben?“ Sie ging traurig und mit Thraͤnen in den Augen zur Thuͤre hinaus. Vater und Tochter waren zu beſturzt, als daß eines ſie haͤtte begleiten koͤnnen.
Der Vater ſaß auf der Bank, ſtuͤtzte den Kopf auf die Hand, ſah nachdenkend zur Erde, und Zaͤhren floßen uͤber ſeine bleichen Wangen. Marie fiel vor ihm auf die Knie, blickte weinend zu ihm auf, und ſagte:„O Vater, gewiß, ich bin an der ganzen Geſchichte Vnſchuldige Gewiß, ich bin unſchuldig!“
Der Vater hob ſie auf, blickte ihr lange in
die blauen Augen, und ſagte dann:„Ja, Ma⸗
rie, du biſt unſchuldig. So redlich und treuher⸗ zig kann einen die Schuld nicht anblicken.“ „d Vater, fing Marie wieder an, was kann dieß fuͤr ein Ende nehmen! Wie wird es uns ergehen! O, wenn das, was da kommen wird, nur mich allein traͤfe, ich wollte es gerne tragen. Aber daß Ihr, Ihr wegen meiner leiden ſollet, das iſt mir das Schrecklichſte!“
„ Vertrau' auf Gott, ſagte der Vater, und ſey unverzagt. Gegen ſeinen Willen kann uns kein Haar gekruͤmmt werden. Was da kom⸗
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