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Das Blumenkörbchen : eine Erzählung, dem blühenden Alter gewidmet / von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
[Giessen] [2024]
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Alllein ich bin aus demſelben heraus gewachſen.

Fuͤr Marie aber giebt es noch ein ſchoͤnes Feſt⸗ kleid. Zurecht machen kann ſie es ſich ſelbſt; ſie iſt dazu geſchickt genug. Wenn es Ihnen alſo nicht zu viel waͤre

Ganz und gar nicht, ſagte die Graͤfin. Wenn man den Leuten etwas geben will, ſo muß man ihnen etwas geben, daß ihnen damit gedient iſt. Das gruͤne Kleid mit den niedlichen Bluͤmchen wird der kleinen Blumengaͤrtnerin recht gut ſtehen.

Geht jetzt, guten Kinder, ſagte die Graͤß guͤtig, indem ſie mit Amalia aus dem Nebenzim⸗ mer trat, und ſorgt fuͤr die Blumen, damit ſie bis zur Tiſchzeit nicht welken. Da wir heute Gaͤſte bekommen, ſo ſoll das Koͤrbchen die ſchoͤn⸗ ſte Zierde der Tafel ſeyn, und anſtatt des Auf⸗ ſatzes dienen. Dir zu danken, liebe Marie, uͤberlaß' ich Amalien:

Amalie eilte mit Marie in ihr Zimmer, und befahl ihrem Kammermaͤdchen, das Kleid zu ho⸗ len. Jettchen ſo hieß das Maͤdchen blieb ſtehen, und ſagte:Das Kleid werden Euer Gna⸗ den heute ja wohl nicht anziehen?Nein! ſagte Amalia, ich werde es Marien ſchenken. Das Kleid? rief Jettchen ſchnell. Weiß das die gnaͤdige Mamma? Bringe du das Klei