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„O ſehen Sie doch, Mamma, rief ſie ſchon unter der Zimmerthuͤre, was fuͤr ein unvergleich⸗ liches Geſchenk mir Marie brachte! Ein ſchoͤne⸗ res Koͤrbchen haben Sie wohl nie geſehen, und ſchoͤnere Blumen giebt es wohl auch nicht.“
Das Blumenkdröchen gefiel auch der Graͤfin ſehr wohl.„In der That, ſagte ſie, es iſt ſehr
ſchoͤn! Ich wuͤnſchte es gemahlt zu beſitzen.
Das Koͤrbchen mit den Blumen, auf denen noch der Morgenthau liegt, gaͤbe ein ſo ſchoͤnes Blu⸗ menſtuͤck, als je der groͤßte Mahler eines ge⸗
mmahlt hat. Es macht Mariens gutem Geſchma⸗ ce ſehr viel— und ihrem guten Herzen noch
8 4 mehr Ehre.“
„Warte indeß hier ein wenig, liebes Kind!“ ſprach ſie zu Marien, und winkte Amalien, ihr in das Nebenzimmer zu folgen..
„Unbeſchenkt, ſagte die Graͤfin in dem Ne⸗
benzimmer zu ihrer Tochter, duͤrfen wir Marien
nicht gehen laſſen. Was meyneſt du, daß ſich wohl am beſten fuͤr ſie ſchicke?“
Amalia ſann einige Augenblicke nach.„Ich denke, ſagte ſie hierauf, ein Kleid von mir waͤre wohl das Beſte, etwa, wenn Sie, liebſte Mamma, es erlauben wollen, das mit den
niedlichen rothen und weißen Bluͤmchen auf dun⸗
kelgruͤnem Grunde. Es iſt zwar noch ſo gut,


