ſtand mit vielen Kenntniſſen bereichert, ſich eine gebildete Sprache und einen feinen Anſtand er⸗ worben, und— was noch weit mehr iſt— ſein edles, redliches Herz unverdorben aus der großen Welt wieder mit zuruͤck gebracht. Der Graf war darauf bedacht, Jakobs treue Dienſte zu beloh⸗ nen, und ihm eine eintraͤgliche Anſtellung zu verſchaffen. Jakob haͤtte in dem Pallaſte, den der Graf in der Hauptſtadt beſaß, Hausmeiſter werden koͤnnen. Allein der gute Mann ſehnte ſich immer nach dem ſtilleren Landleben zuruͤck, und da um eben dieſe Zeit eine kleines Guͤtchen zu Eichburg, das bisher verpachtet war, dem Grafen zuruͤck geſtellt wurde, ſo bath Jakob, es ihm in Pacht zu geben. Der edle Graf uͤberließ es ihm auf Lebenslang unentgeldlich und bewil⸗ ligte ihm noch jaͤhrlich ſo viel an Getreide und Holz, als fuͤr ſeine kuͤnftige Haushaltung noͤthig ſeyn moͤchte. Jakob verheirathete ſich zu Eich⸗ burg, und naͤhrte ſich von dem Ertrage des
Guͤtchens, das, außer einem kleinen freundlichen
Wohnhauſe, in einem großen ſchoͤnen Garten be⸗ ſtand, der zur Haͤlfte mit den beſten Obſtbaͤumen bepflanzt, und zur Haͤlfte zum Gemuͤsbaue be⸗ ſtimmt war.
Nachdem Jakob mit ſeiner Gattin, die in
jeder Hinſicht eine vortreffliche Frau war, meh⸗
rere Jahre in der Glägliczſen Ehe gelebt hatte,


