Erſtes Kapitel. Vater Jakob und ſeine Tochter Marie.
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In dem graͤflichen Marktflecken Eichburg lebte vor mehr als hundert Jahren ein ſehr ver⸗ ſtaͤndiger und rechtſchaffener Mann, Namens Jakob Rode. Als ein armer Knabe war er einſt
nach Eichburg gekommen, um in dem graͤflichen
Schloßgarten die Gartenkunſt zu erlernen. Sei⸗ ne trefflichen Geiſtesgaben, ſein gutes Herz, die Geſchicklichkeit, mit der er alles anfing, und ſei⸗ ne edle Geſichtsbildung gewannen ihm das Wohl⸗ wollen der Herrſchaft. Es wurden ihm mancher⸗ ley kleine Geſchaͤfte in dem Schloſſe uͤbertragen, und als der Graf, damals noch ein junger Herr, auf Reiſen ging, war Jakob unter ſeiner Beglei⸗ tung. Auf dieſen Reiſen hatte Jakob ſeinen Ver⸗ Blumenkoͤrbchen.* 1


