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ſtachius zuſammen und erzaͤhlten ihm, was vor⸗ gegangen war. Vater, Mutter und Soͤhne be⸗ ſtaͤrkten einander in dem Entſchluſſe, zu ſterben; denn ſie waren nunmehr uͤberzeugt, daß Gott ſie deßhalb wieder lebend zuſammen gefuͤhrt habe, um einander zu ermuntern, Gott und ihren Er⸗ loͤſer durch ihren Tod zu verherrlichen.
Als der Kaiſer ſah, der Weg der Guͤte, alle Schmeicheleyen und Verſprechungen, alle Reize, die Ehre, Reichthum und Wolluſt fuͤr gewoͤhnliche Menſchen haben, ſeyen hier vergebens angebracht, verſuchte er es, den Euſtachius und ſeine Fa⸗ milie durch Drohungen zu ſchrecken. Er ließ den Euſtachius rufen, und ſprach zu ihm:„Wie ich hoͤre, haſt du dich noch nicht eines Beſſern be⸗ ſonnen; auch deine Gemahlin und deine Soͤhne ſollen, wie man ſagt, ſo halsſtaͤrrig ſeyn, wie du. Gehorche meinen Befehlen, oder ich werde dich nebſt Weib und Kindern dem Richter uͤber⸗ geben, und dem Gerichte ſeinen Lauf laſſen. Rechne darauf, es wartet dann auf euch alle ein graͤßlicher Tod.“
Euſtachius ſprach:„Lieber Kaiſer, ich bin bereit, dir in Allem, was recht und billig iſt, zu gehorchen; mit Freuden will ich fuͤr das Wohl des Roͤmervolkes, wie ich das ſchon oͤfter gethan habe, mein Blut vergießen. Allein gegen mein Gewiſſen kann ich nicht handeln; daruͤber hat nie⸗ mand als Gott allein zu gebieten— und Gott muß man mehr gehorchen als den Menſchen.“⸗


