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Eustachius : Eine Geschichte der christlichen Vorzeit / neu erzählt für die Christen unserer Zeit von dem Verfasser der Genovefa
Entstehung
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habſuͤchtige Reiche, der mit vieler Sorge und Beſchwerde Schaͤtze auf Schaͤtze haͤuft, und kei⸗ nen Gebrauch davon macht. Wie das beladene Kameel vor unſrer Pforte abgepackt werden muß, ehe man es herein fuͤhren kann, ſo muß auch ein ſolcher Reicher ſich ſeiner Geldſorgen und ſei⸗ ner Anhaͤnglichkeit an Erdenſchaͤtze entladen, wenn er durch jene enge Pforte eingehen will, die zum Leben und zur ewigen Seligkeit fuͤhrt. Komme ich auf den Huͤhnerhof, das Ge⸗ fluͤgel zu fuͤttern, ſo iſt mir die Henne, die ihre Jungen unter ihren Fluͤgeln verſammelt, ein Sinnbild der Liebe Jeſus zu uns Menſchen, der uns alle um ſich verſammeln und unter ſeinen Schutz nehmen will; die Taube iſt mir ein Bild der Unſchuld und Einfalt; ſelbſt der Spatz, der ſich, einige Koͤrner aufzupicken, ungerufen vom Dache einfindet, und deſſen der himmliſche Vater nicht vergißt, verkuͤndet mir, daß dieſer Vater noch vielmehr fuͤr mich beſorgt ſey. Eben ſo finde ich in der Kuͤche genug zu denken. Das Feuer, das auf dem Heerde lo⸗ dert, das Waſſer, das in der Kuͤche nie fehlen darf, das Salz, das bey dem Kochen unent⸗ behrlich iſt, ſind lauter Gegenſtaͤnde, von denen Jeſus mehrere ſo inhaltreiche, als bekannte Gleich⸗ niſſe hergenommen hat; ſie alle anzufuͤhren, wuͤrde zu weitlaͤuftig ſeyn. Doch muß ich noch einiger erwaͤhnen, die mir ganz vorzuͤglich einleuchten. Wenn meine Maͤgde den Sauerteig unter das Mehl bringen, um ganz durchſaͤuertes, ſchmack⸗