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haftes Brod zu backen, ſo wird mir da beſon⸗ ders klar, wie die Religion Jeſu unſer ganzes Thun und Laſſen durchdringen muͤſſe, um es ſchmack⸗ haft und genießbar zu machen. Wenn in der Kuͤche manchmal, um Gaͤſte zu bewirthen, gar ſo große Zurüͤſtungen gemacht wurden, und ſo viele Haͤnde in Bewegung waren, Speiſen zu bereiten, ſo war es mir immer, als ſagte mir Jeſus:„Gebt euch doch nicht ſo viele Muͤhe um die vergaͤngliche Speiſe; bemuͤht euch vielmehr um jene bleibende Speiſe fuͤr das ewige Leben, die euch der Menſchenſohn gibt.“ Wenn ich in der Kuͤche auch nur ein Ey aufſchlage, ſo faͤllt mir das Wort Jeſu ein:„Ein Vater gibt ſei⸗ nem Kinde, das ihn um ein Ey bittet, keinen Skorpion; wie vielmehr wird der Vater im Him⸗ mel denen, die Ihn darum bitten, gute Gaben, ja die beſte aller Gaben, ſeinen Geiſt geben.“
„Zu meiner großen Freude nahm Jeſus auch einige ſehr ſchoͤne Gleichniſſe von den Geſchaͤften her, die wir Kaufleute zu fuͤhren haben. Der Kaufmann, der mit Perlen handelt und eine ganz einzige unſchaͤtzbare Perle findet, gibt eine Menge geringerer Waaren wohlfeilen Preiſes hin, um die Summe aufzubringen, jene Perle zu er⸗ kaufen. So ſollen auch wir bereit ſeyn, alle irdiſche Guͤter willig hinzugeben, um jener himm⸗ liſchen Perle, der aͤchten Tugend und der ewigen Seligkeit, theilhaft zu werden. Die Berechnung von Gewinn und Verluſt, die dem Kaufmanne oft vieles Kopfbrechen macht, mahnt mich an


