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die an ihm feſtgewachſen ſind, Kraft und Leben ausſtroͤmt, daß, ſie viele und koͤſtliche Trauben hervorbringen, war mir ein liebliches Bild, daß wir nur dann, wenn wir mit Chriſtus innigſt verei⸗ nigt bleiben, reiche Fruͤchte hervorbringen koͤnnen. Die geringſten Kraͤuter, Krauſemuͤnze, Dill und Kuͤmmel, wovon einſt viele Iſraeliten den Zeynten gaben, erinnern mich an die Ermah⸗ nung Jeſu, daß wir allerdings auch im Klein⸗ ſten treu feyn, aber daruͤber das Allergroͤßte des Geſetzes, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Glau⸗ ben nicht verabſaͤumen ſollen. Auch jene Pflan⸗ zen, die ich wider meinen Willen aufwachſen ſah, und als Unkraut mit der Wurzel ausriß, brach⸗ ten mir jene große Lehre Jeſu in den Sinn:„Jede Pflanze, die mein himmliſcher Vater nicht ge⸗ pflanzt hat, wird ausgerottet werden.“ Ich lernte daran: Was wir ohne Gott und ſeinen Beyſtand unternehmen, kann nicht beſtehen. Sogar das Kleinſte aller Geſaͤme, das Senfkoͤrnlein, das ich in die Erde legte, und das nach und nach zu einem baumartigen Strauche erwuchs, war mir lehrreich und eine Ermunterung zum Gu⸗ ten. Es zeigte mir, wie das Reich Gottes, die Herrſchaft des Wahren und Guten, im Menſchen zwar vom Kleinen anfangen, aber taͤglich wach⸗ ſen und zunehmen muͤſſe, bis es ſeine Vollen⸗ dung erreicht.“
Theopiſtus ſprach jetzt:„Liebſte Mutter, wie dir dein Garten durch die unuͤbertrefflich ſchoͤnen. Gleichniſſe Jeſu ſo wichtig und lehrreich wurde⸗


