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Roſenſtraͤuchen, und Baͤume voll goldener Fruͤchte umgaben ihn.
Euſtachius lobte waͤhrend des Speiſens den Garten.„Der ſchoͤne Garten, ſprach er, indem er Theopiſten anblickte, macht nicht nur der flei⸗ ßigen Gaͤrtnerin Ehre; er iſt noch vielmehr ein Schauplatz der Herrlichkeit Gottes. Dieſe Fruͤchte dort, beſtimmt, uns mit ihren kuͤhlenden Saͤften zu laben, wie ſind ſie auch fuͤr das Auge ſo ſchoͤn geformt und gefaͤrbt! Dieſe duftenden Blumen hier bieten uns ihre erquickenden Wohlgeruͤche in zarten, ſchoͤn gebildeten Kelchen dar. Welche wunderbare Kraft hat der Schoͤpfer in das rauh ausſehende Holz und in die unanſehnlichen Wur⸗ zeln gelegt, ſo liebliche Gebilde und Duͤfte her⸗ vorzutreiben! Ein Garten iſt in der That ein heller Spiegel der Weisheit und Guͤte Gottes.“
„O ganz gewiß, ſprach Theopiſta; der Gar⸗ ten hier, den ich zu beſorgen hatte, war mir auch immer ein Buch, das der Schoͤpfer vor meinen Blicken aufgeſchlagen, und Jeſus Chriſtus erklaͤrt hat. Wenn ich die Lilien betrachtete, war es mir immer, als zeige unſer goͤttlicher Lehrer mit dem Finger darauf, mich ermahnend, dem Va⸗ ter im Himmel zu vertrauen, der ſie ſo ſchoͤn kleidete, und alſo noch vielmehr fuͤr die Menſchen, ſeine Kinder, freundlich und liebreich beſorgt iſt. Der Baum dort ooll guter Fruͤchte lehrte mich, daß ich meine Stelle auf Erden nicht vergebens einnehmen, ſondern reich ſeyn ſoll an guten Wer⸗ ken. Der Weinſtock hier, der in alle Reben,


