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zuruͤck; in ihren goldenen Locken glaͤnzten edle Per⸗ len mit ſanftem Silberſchimmer. Es war Theo⸗ piſta. Euſtachius erſtaunte uͤber den Glanz ihrer Schoͤnheit. Geſtern Abends, als er ſie das erſte Mal wieder ſah, war ſie blaß geweſen, wie eine Leiche. Ihre Schoͤnheit war verdunkelt, und ihr Angeſicht faſt entſtellt. Allein dieß kam nicht von der Macht der Zeit her, die ihr wenig geſchadet hatte; ſondern von den anſtrengenden Arbeiten, die ihr am geſtrigen Tage wegen der feſtlichen Bewirthung ſo vieler Gaͤſte aufgetragen wurden, von den vielen Thraͤnen, die ſie waͤhrend dem Einzuge des Feldherrn vergoſſen hatte, von der Ohnmacht, in die ſie bey dem Wiederfinden ihrer zwey Soͤhne gefallen war, und von dem neuen Freudenſchrecken, der ſie bey dem unerwarteten An⸗ blicke ihres Gemahls einer zweyten Ohnmacht na⸗ he gebracht hatte. Jetzt am Morgen hatte ſie ſich von der Unruhe und den angreifenden Em⸗ pfindungen des geſtrigen Tages erholt. Ihre Au⸗ gen glaͤnzten von himmliſchem Entzuͤcken; das ſanfte Roth ihrer Wangen war von der Freude erhoͤht. Wie ihr Gemahl bey dem erſten Wieder⸗ ſehen geſtern Abends ihr ſo bluͤhend, wie einſt als Braͤutigam, erſchienen war, ſo erſchien auch ſie jetzt ihm wie verjuͤngt, und ihr Anblick erinnerte ihn an jenen Tag, da ſie im Brautkranze vor ihm ſtand.
Die andere Frau, die nur ſehr einfach ge⸗ kleidet war, als wäͤre ſie Theopiſtens Dienerin, war Lydia. Lydia hatte es fuͤr geziemend gehal⸗


