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Hirtenſtab mit dem Spieße vertauſcheſt; ja mir geht es vor, dein edelmuͤthiger Entſchluß werde dir zum Segen gereichen, und Gott werde dir deine edle Handlung belohnen. Er wolle dein Schild ſeyn, und dich aus allen Gefahren, de⸗ nen du jetzt entgegen geheſt, erretten.“ Er ſeg⸗ nete mich, und ich ging mit dem Krieger.“ „Der wackere Hirt hatte auch vollkommen Recht, und ſein Wort traf zu. Nein Entſchluß, anſtatt meines jugendlichen Freundes in das Feld zu ziehen, war mein groͤßtes Gluͤck; ſo wie auch meinem Bruder ſein Entſchluß, fuͤr Andere in das Feld zu ziehen, zum Segen gereichte. Gott fuͤhrte uns junge Krieger hieher, wo wir einander als Bruͤder er⸗ kannt, und noch dazu Vater und Mutter gefunden haben. Er hat uns den kleinen Liebesdienſt reich⸗ lich vergolten. Ihm ſey Lob, Preis und Dank!“
Siebenzehntes Kapitel. Die Sklavin.
Theopiſta, die Mutter, blickte mit Augen voll Thraͤnen zum Himmel⸗ und ſprach:„Ja, dem treuen barmherzigen Gott ſey Ehre, Lob und Dank, daß Er euch, meine liebſten Kinder, ſo wunderbar errettet, und bis auf dieſe Stunde ſo gnaͤdig fuͤr euch geſorgt hat. Doch hoͤret nun auch meine Geſchichte, in der Gottes zaͤrtliche Vatergute, mit der Er auch mich errettete, und fuͤr mich ſorgte, ſich eben ſo ſehr verherrlichet.“
„Noch ſind mir, ſing ſie jetzt ihre Erzaͤhlung
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