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hatte auch Helm und Lanze zu Hauſe. Ich ge⸗ he ſogleich ſtatt meines jungen Freundes hier mit dir!“ Das gefiel dem Soldaten ſehr.„Aha, ſagte er lachend; Art laͤßt nicht von Art. Man ſinge dem jungen Loͤwen vor, er wird doch bruͤl⸗ len. Komm alſo gleich mit mir. Du, muthi⸗ ger Burſche, biſt mir lieber, als der bleiche, zitternde Junge da.“
„Mein Pflegevater und ſein Sohn brachen in Thraͤnen aus, und prieſen meine Großmuth. „Das iſt eine edle That, ſprach der alte Hirt, daß du fuͤr einen Andern in den Krieg ziehen willſt.“ Ich aber ſprach:„Es iſt nicht mehr, als meine Schuldigkeit, daß ich fuͤr ihn gehe; ich bin dir fuͤr das, was du an mir gethan haſt, noch viel groͤßern Dank ſchuldig. Denn du haſt mir das Leben gerettet, und mich erzogen. Wenn ich auch im Felde umkomme, und ſo fuͤr deinen Sohn, der mir ein zweyter Bruder iſt, das Le⸗ ben gebe, ſo ſey das der Dank fuͤr das gute Werk, das du an mir gethan haſt. Auch geziemt es ſich ja fuͤr Chriſten, daß einer fuͤr den andern das Le⸗ ben gebe, ſo wie Chriſtus ſein Leben fuͤr uns alle gegeben hat.“
„Der alte Mann ſagte weinend:„Nun, ſo zieh den hin, mein Sohn! Gott hat dir dieſen Muth in dein Herz gelegt. Werde wie einſt Da⸗ vid, den Gott auch von der Schafheerde hinweg ins Feld rief, ein Kriegsheld, und bleibe dabey ein frommer, gottesfuͤrchtiger Mann, wie David.
Vielleicht iſt es dein Gluͤck, daß du jetzt den


