— à— rohen Eyer ſo ſchmackhaft, und das Waſſer ſo
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erquickend gefunden, daß ſie beyde verſicherten,
in ihrem Leben habe ihnen Speiſe und Trank nicht ſo gut geſchmeckt. Sie betheten aber auch nach der kleinen Mahtzeit mit einer ſolchen An⸗ dacht, daß ſie in ihrem Leben noch nie ſo an⸗ daͤchtig nach Tiſche gebethet hatten.
„Nun, ſprach der Vater, legt euch hier in dem Schatten nieder, und ſchlaft ein wenig. Ich will indeß ſehen, wo wir am ſicherſten
uͤber den Fluß kommen koͤnnen. Denn hinuͤber
muͤſſen wir einmal, wenn wir nicht hier in die⸗ ſer Wildniß verſchmachten, ſondern nach Aegyp⸗ ten kommen wollen.“ Er brach einen ſtarken Aſt
von dem Baume, richtete ihn, ſo viel es ohne Meſſer anging, zu einem Reiſeſtabe zu, deſſen er ſich im Nothfalle auch anſtatt der Waffen be⸗ dienen koͤnnte, und ging. Er nahm die Gegend
in Augenſchein. Der Fluß brach mit großer Ge⸗ walt zwiſchen Wald und Felſen hervor. Das Waſſer war ſehr reißend, gegen die Mitte hin ſehr tief, und der Grund voll glatter, ſchluͤpfri⸗ ger Steine, auf denen man faſt keinen ſichern Tritt thun konnte. Der dichte Wald und die ſtei⸗
len Felſen verwehrten es, an dem Fluſſe weiter
hinauf zu gehen, wo man vielleicht haͤtte leichter hinuͤber kommen koͤnnen. Er kehrte zu ſeinen Soͤhnen zuruͤck, weckte ſie und ſagte:„Nun kommt, meine lieben Kinder! Ich will es mit Gottes Beyſtand verſuchen, euch uͤber den Fluß zu tragen; allein, weil es ſehr gefaͤhrlich iſt⸗


