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nahe an dem Gaumen. Er hieß die Knaben bleiben, ſtand auf und gieng an den Fluß, um ihnen in ſeinem Helme Waſſer zu holen.
Als er an den Fluß kam, ſlog ploͤtzlich ein großer Waſſervogel vor ihm auf. Euſtachius ſah nach und entdeckte zwiſchen dem Schilf ein Neſt voll Eyer, die groͤßer als Enteneyer und noch vollkommen friſch und genießbar waren. Er band die Eyer vorſichtig, um ſie nicht zu zerdruͤcken, in ſein Schweißtuch, ſchoͤpfte dann mit ſeinem
Helme von dem klaren Waſſer des Fluſſes, trank
ſich erſt ſelbſt ſatt, nahm dann noch den Helm voll mit ſich, und kehrte zu ſeinen Kindern zu⸗ ruͤck. Er bereitete das weiße Tuch mit den Eyern
auf den gruͤnen Raſen aus, ſtellte den Helm mit
dem klaren Waſſer daneben, und ſagte freudig: „Seht, meine liebſten Kinder, wie guͤtig Gott uns in dieſer Wildniß einen Tiſch bereitet hat. Ohne dieſe Eyer, ohne dieſes Waſſer muͤßten wir hier verhungern und verdurſten! O laßt uns, ehe wir dieſe ſeine Gaben genießen, Herz und Augen zu Ihm erheben!“ Beyde Knaben ſtanden auf, falteten die kleinen Haͤnde, und betheten ſo andaͤchtig, wie vielleicht noch nie ein
Nenſch, der ſich zur reichſten Tafel niederſetzen wollte. Der Vater ließ die Kinder zuerſt aus dem Helme trinken, oͤffnete dann mit einer Mu⸗ ſchelſchale, die er am Fluſſe gefunden hatte, ein Ey nach dem andern, und gab ſie ihnen. Erſt
nachdem die Kinder ſatt waren, verzehrte der
Vater die uͤbrigen Eyer. Die Knaben hatten die


