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Eustachius : Eine Geschichte der christlichen Vorzeit / neu erzählt für die Christen unserer Zeit von dem Verfasser der Genovefa
Entstehung
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ſtachius, deſſen Frau und Kinder aufmerkſam betrachtete; recht gern.“„Wei viel, fragte Eu⸗ ſtachius weiter, verlangſt du Faͤhrlohn, und wie viel wird die Koſt unter Weges betragen?“⸗ „Nicht viel, ſagte der Schiffsherr, eine Kleinig⸗ keit. Doch laßt es indeſſen gut ſeyn; wir wollen, wenn es je der Rede werth iſt, davon reden, wann ihr wieder ans Land ſteigt.“ Sie begaben ſich auf das Schiff. Die Anker wurden gelichtet, der Wind ſchwellte die Segel, und das Schiff ſchwebte uͤber die wogende See leicht dahin. Die Kinder freuten ſich uͤber den wunderbaren Anblick, daß Land und Baͤume, wie es ihnen ſchien, zu⸗ ruͤck wichen und das Schiff ſtill ſtand; ihre Mutter ſah aber nicht ohne Thraͤnen das geliebte Land aus ihren Blicken verſchwinden.

Euſtachius troͤſtete ſie und ſprach:„Gott, der das Meer und das Trockne geſchaffen hat, wird fuͤr uns ſorgen! Er, deſſen die ganze Erde iſt, wird uns ein neues Vaterland geben, bis Er uns in das rechte Vaterland aufnimmte“ Sie beruhigte ſich, und freute ſich der Wunder der goͤttlichen Allmacht zur See, die ſie bisher noch nie geſehen hatte. Morgens betrachtete ſie mit ihrem Gemahl und ihren Kindern voll Andacht und Freude den gluͤhenden Morgenhimmel und die aufgehende Sonne, die aus dem unermeßli⸗ chen Waſſerſpiegel mit einer Klarheit wiederglaͤnz⸗ ten, daß die Kinder in der That zwey Sonnen zu ſehen glaubten. Den Tag uͤber ſahen ſie manche emporragende Inſel, die mit ihren braunen Fel⸗