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Eustachius : Eine Geschichte der christlichen Vorzeit / neu erzählt für die Christen unserer Zeit von dem Verfasser der Genovefa
Entstehung
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— 36— Theopiſta! Wir haͤtien dieſe Wohnung doch einmal verlaſſen muͤſſen. Wir ſind hier auf Erden allzumal Pilger und haben da nirgens eine bleibende Staͤtte. Indeß wird Gott es uns waͤhrend unſ⸗ rer kurzen Wanderſchaft auf Erden nie an einer Wohnung fehlen laſſen, bis Er uns in jene himm⸗ liſche Wohnungen aufnimmt, die wir dann nie mehr verlaſſen werden.“

Viertes Kapitel. Der Mohr.

Euſtachius wanderte mit ſeiner Gemahlin und ſeinen Kindern in kurzen Tagreiſen, auf we⸗ nig beſuchten Wegen zwiſchen Wald und Gebir⸗ gen hin, und vermied Staͤdte und groͤßere Ort⸗ ſchaften. Endlich gelangten ſie an das Ufer des Meeres. Ein großes, wohlbebautes Schiff lag vor Anker, das eben nach Aegypten abſegeln wollte. Eine Menge Laſttraͤger und Schiffsknechte waren emſig beſchaͤftigt, Faͤßer hinein zu waͤlzen und Kiſten hinein zu tragen. Der Schiffsherr, ein reichgekleideter Mohr, deſſen Hals und Ohren mit großen glänzenden Perlen geſchmuͤckt waren, ging gebieteriſch unter ihnen umher, und wußte alles ſehr gut anzuordnen. Euſtachius ſprach zu ihm: „Waͤreſt du wohl geneigt, fuͤr Bezahlung mich, meine Frau und meine Kinder nach Aegypten uͤber zu fuͤhren?,,„Warum nicht? ſagte der Schiffs⸗ herr mit großer Freundlichkeit, indem er den Eu⸗