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ſtand; allein an dem Reiſegepaͤcke, mit dem ſie ſich beladen mußten, ſah man, daß ſie nunmehr arme Fluͤchtlinge waren. Euſtachius, der ſein Schwert umguͤrtet hatte und anſtatt des Reiſe⸗ ſtabes eine Lanze in der Hand fuͤhrte, trug auf ſeinem Ruͤcken einen Pack mit allerley Kleidungs⸗ ſtuͤcken, die der Raubgier der Feinde entgangen, und nun fuͤr die weite Reiſe ſehr dienlich waren. Theopiſta, nach Art vornehmer Roͤmiſcher Frauen gekleidet, trug einen großen Korb mit Lebens⸗ mitteln am Arme, weil ſie nicht ohne Grund fuͤrchtete, die Menſchen, durch deren Land ſie kaͤ⸗ men, und die gegen die Chriſten ſo feindſelig geſinnt waren, wuͤrden ihr, ihrem Manne und ihren Kindern kaum ein Stuͤcklein Brod mit⸗ theilen. Euſtachius ſchritt mit ruhigem Ernſte ein⸗ her, und fuͤhrte ſeine weinende Gemahlin, die ſolcher Reiſen nicht gewohnt war, am Arme. Die zwey Knaben aber eilten, indem ſie ſich nicht ohne Stolz ihrer Reiſeſtaͤbe bedienten, in kurzen ſchnel⸗ len Schritten voraus, und laͤchelten den Wun⸗ derdingen, die ihnen auf dieſer Reiſe begegnen wuͤrden, muthig entgegen. So wanderten denn alle auf der ſchoͤn angelegten, zu beyden Seiten mit hohen Fruchtbaͤumen beſetzten Straſſe hin, auf der ſie ſonſt, in einem ſtattlichen Wagen mit muthigen Pferden beſpannt, dahin fuhren. Theopiſta blickte oͤfter mit Augen voll Thraͤ⸗ nen nach ihrem freundlichen Wohnhauſe zuruͤck, das vom Monde erhellt aus dunkeln Baͤumen her⸗ vorragte. Allein Euſtachius ſprach:„Weine nicht, 3*


