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Eustachius : Eine Geschichte der christlichen Vorzeit / neu erzählt für die Christen unserer Zeit von dem Verfasser der Genovefa
Entstehung
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ſie durch die Taufe zu Chriſten ſollten eingeweiht, von Suͤnden gereiniget und mit dem heiligen Geiſte erfuͤllt werden. Der Tag kam; mehrere Chriſten verſammelten ſich als Taufzeugen. Es war eine ruͤhrende, feyerliche Handlung, da Eu⸗ ſtachius, ſeine Gemahlin, und auch die zwey klei⸗ nen Soͤhne ihren Glauben an Jeſus Chriſtus bekannten, allen Irrthuͤmern und Suͤnden entſag⸗ ten, und rein und heilig zu leben angelobten. Der Biſchof taufte ſie im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geiſtes. Auch jene Sklaven und Sklavinnen, die Euſtachius mit in die Stadt gebracht hatte, und die bisher noch keine Chriſten geweſen, ließen ſich taufen. Der Biſchof gab ihnen in der Taufe auch neue Na⸗ men. Euſtachius, der bisher unter dem Namen Plazidus weit beruͤhmt war, erhielt erſt jetzt bey ſeiner Taufe den Namen Euſtachius; ſeine Ge⸗ mahlin Trajana den Namen Theopiſta; der aͤltere Knabe wurde Agapius, der juͤngere Theopiſtus genannt.

Der Biſchof fuͤhrte an dem folgenden Sonn⸗ tage den Euſtachius und deſſen Gemahlin Theo⸗ piſta in die Verſammlung der Chriſten ein, und ſtellte ſie der chriſtlichen Gemeinde vor. Alle freuten ſich, den edeln Mann und die fromme Frau, von denen ſie ſchon vieles gehoͤrt hatten, zu ſehen, und begruͤßten ſie mit liebevollen Bli⸗ cken. Sie ſtimmten einen Lobgeſang an, und dankten Gott und ſeinem Sohne Jeſus Chriſtus, daß die Gemeinde der Chriſten abermals mit ſol⸗