Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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bei ihm, und beklage es mit jedem Tage mehr, daß ich nicht Seelenſtaͤrke genug beſaß, den Tod zu waͤhlen. Er iſt ein grauſamer, blutduͤrſtiger 8 Feigling, der Niemand trauet. Von fortwaͤhren⸗ der Angſt gefoltert, ſchlaͤft er keine Nacht in dem von ihm bezeichneten Hauſe, ja nicht ſelten ſchlaͤgt er, um nicht von den Franzoſen uͤberfallen zu rden, ſein Nachtlager mehrere Stunden weit n ſeinen Leuten auf. Sie hoͤrten, wie er jetzt eben ſagte, daß er in dem nahegelegenen Pfarrhauſe uͤbernachten wolle, Gott und er ſelbſt aber wiſſen nur, wo er ſein Quartier zu nehmen gedenkt. Bei einem ſolchen Anfuͤhrer wird Sie nun das Benehmen unſerer Leute nicht laͤnger wundern

und bei dieſem Elenden wollen Sie d Ie Le⸗ ben zubringen? fragte ich.

Was kann ich thun? Wie kann ich entkom⸗ men? Wohin ſoll ich fluͤchten? ſeufzte die Un⸗ gluͤckliche. Der ſchwermuͤthige Ton, in welchem das arme Opfer des Leichtſinnes dieſe Worte ſprach, durchſchnitt mir das Herz.

Kann mein Beiſtand Ihnen von Nutzen

ſeyn, ſo koͤnnen Sie darauf zaͤhlen, ſprach ich; ich will Sie beſchuͤtzen, bis wir meinen Be⸗ ſtimmungsort erreichen, dort finden ſich dann viel⸗