— 48— Euren Scherz bei einer anderen, weniger ernſthaf⸗ ten Gelegenheit anwenden.“
Meine Geſchwiſter wollten noch manches ein⸗ wenden, ich aber verlangte wiederholt, daß ſie ſich entfernen ſollten, und ſo behabennſ le ſich endlich lachend hinaus.— 3 „ Was wuͤrde Jſabella von meinem laͤcherlichen Benehmen denken,“ rief ich nach einer kleinen Pauſe, als ich mich darauf wieder allein befand, indem ich auf ihren Namen ſchauete, den ich an die Wand gezeichnet hatte.
„Daß Du his uͤber die Ohren in ſi verliebt biſt,“ rief ploͤtzlich eine Stimme hinter mir,„ich habe ſie bereits von Allem unterrichtet.⸗
Ich wandte mich und ſah Iſabella neben Ma⸗ rianen ſtehen.„Sie will mir nicht glauben,“ fuhr die Letztere fort;„Du magſt ihr jetzt ſelbſt die Verſicherung geben. Glaube mir, Jſabella, er kann ſchon ſprechen, wenn er nur will, hat er gleich bis jetzt gegen Dich den Stummen ge⸗ ſpielt. 41 So ſprechend, lief meine ſchelmiſche Schweſter davon, und ließ uns Beide in großer Verlegenheit zuruͤck. Wie ich meine Sprache wieder erlangte oder wie die erſten Worte, die ich hervorſtammelte, lauteten, vermag ich nicht zu ſagen, nie aber werde ich den ſuͤßen himmliſchen Ton vergeſſen, mit dem
Iſabella


