Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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Iſabella mir entgegnete:„ Ich werde ſtets fuͤr Sie die waͤrmſte Dankbarkeit empfinden, denn wie koͤnnte es je meinem Gedaͤchtniß entfallen, daß mein theurer Oheim und ich Ihnen die ſe Erhaltung, unſeres Lebens verdanken.“—

„Wie, auf nichts als auf Dankbarkeit duͤrfte ich rechnen, reizende Iſabella,“ fiel ich lebhaft ein,„darf die zaͤrtlichſte, die aufrichtigſte Liebe nicht auf mehr hoffen?“

Sie antwortete nicht, aber ſie zog die Hand nicht zuruͤck, die ich gefaßt hatte, und hohe Gluth faͤrbte ihre Wange. Ein Blick— ein einziger Blick aus ihren feurigen ſchwarzen Augen hob alle meine Zweifel— faſt vermochte ich dieſen wonnereichen Moment nicht zu ertragen. Ich warf mich zu ihren Fuͤßen, druͤckte tauſend Kuͤſſe auf ihre Hand, und war halb wahnſinnig vor Ent⸗ zuͤcken.

Sobald wir uns einigermaßen geſammelt hat⸗ ten, kehrten wir zu der Geſellſchaft zuruͤck, welche ſich in dem Schatten der den Fluß begraͤnzenden Baͤume gelagert hatte. Wir ſetzten uns zu den Uebrigen, und im Laufe der Unterhaltung ward nun⸗ mehr der Vorſchlag gemacht, daß ein Jeder der jun⸗ gen Leute ein Lied zum Beßten geben ſolle. Als die Reihe an Jſabelle kam, machte ſie zwar keine Einwendung, aber ſie erroͤthete und ihre Stim⸗

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