Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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4.

Einige Tage nach der Ankunft des Marquis in Cigales ward beſchloſſen, uns insgeſammt nach der kleinen Inſel Ruyſennor, deren Lage Iſabella ſo ſehr bewundert hatte, zu begeben, dort einen gan⸗ zen Tag zuzubringen und ihr alle Schoͤnheiten der⸗ ſelben zu zeigen. Diejenigen meiner freundlichen Leſer, welche die Gewalt der Liebe kennen, wer⸗ den nicht erſtaunen, wenn ich ihnen ſage, daß ich mich auf dieſe Partie mehr freuete, als irgend Jemand Anderes aus der Geſellſchaft, denn ich hoffte an dieſem Tage eine Gelegenheit zu einem Ge⸗ ſpraͤch unter vier Augen mit Iſabellen zu finden; die, wie ich glaubte, dann weniger von meinen Schweſtern und ihren Freundinnen umgeben ſeyn wuͤrde. G

Dieſe Gelegenheit bot ſich auch in der That bald dar; Iſabella war eine große Freundin vom Reiten, wie meine Schweſter Mariane, die mit ihr von gleichem Alter war. Die uͤbrigen Maͤd⸗ ſchen, welche juͤnger und ſchuͤchterner waren, fuh⸗ ren, oder zogen wenigſtens die fuͤgſameren Eſel vor. Es ward demnach beſchloſſen, daß Iſabella und Mariane reiten, von Raimundo und mir aber begleitet werden ſollten; wo ich denn nicht ver⸗ ſaͤumte, bevor wir aufbrachen, meinen Bruder zu