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dieſer Geſchichte eine wichtige Rolle ſpielt, ſey es mir erlaubt, hier eine kurze Schilderung von ihm zu geben: Don Ignacio Lara war der aͤlteſte Sohn und folglich der Majoratsherr eines Hidalgo, wel⸗ cher viele Guͤter beſaß. Ganz der ſpaniſchen Sitte entgegengeſetzt, der zu Folge die aͤlteſten Soͤhne ange⸗ ſehener Familien ihre Zeit gemeinhin im Muͤßig⸗ gang oder wohl gar im Laſterleben hinbringen, hatte Don Ignacio in dem Colegio Mayor zu Valladolid, worin Niemand aufgenommen wurde, der nicht darthun konnte, daß keiner ſeiner Vor⸗ fahren weder ein Kaufmann, noch ein Handwer⸗ ker, noch ein Dienſtmann, noch ein Abkoͤmmling von Juden, Mauren oder Indiern geweſen war, eine gar treffliche Erziehung erhalten, und endlich die Doctorwuͤrde erlangt.
Ich muß hier im Vorbeigehen bemerken, daß der obenerwaͤhnte Don Facundo einer ſeiner Mit⸗
ſchuͤler war. Damals aber war er kein ſo hoͤfiſcher
Schmeichler als ſpaͤterhin, und folglich ein weit beſſerer Freund.
8u jener Zeit ward es in Spanien faſt wie eine Herabſetzung betrachtet, wenn ein Mayorazo den ehrenvollen Stand eines Advokaten erwaͤhlte, denn ein Hidalgo, meinte man, duͤrfe nur Richter ſeyn. Don Ignacio aber hatte den Muth, einem ſolchen Vorurtheile zu trotzen. Er trat in das
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