Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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keit beantwortet, die denjenigen charakteriſirte, an den ſie gerichtet waren, die Geſchenke wurden aber uneroͤffnet zuruͤckgeſandt; denn ruͤckſichtslos gegen die Folgen, und den intriguanten rachſuͤchtigen Sinn des Don Facundo, war Don Ignacio entſchloſſen, ſeiner Pflicht durchaus getreu zu bleiben. Demzu⸗ folge entfaltete er am entſcheidenden Tage die ganze Macht jener Beredtſamkeit, mit der er ſo hoch be⸗ gabt war, und bewies mit unwiderlegbaren Gruͤn⸗ den die Ungerechtigkeit eines unnatuͤrlichen Bruders, welcher, wie im Laufe des Prozeſſes klar hervor⸗ ging, von Lorenzo's Daſeyn und Gefangenſchaft Kunde gehabt; aus den niedrigſten und habſuͤchtig⸗ ſten Gruͤnden aber, denſelben zehn Jahre lang in der Sclaverei hatte ſchmachten laſſen; und jetzt alles Moͤgliche aufbot, ihn ſeiner Rechte zu be⸗ rauben.

Das Reſultat der raſtloſen Bemuͤhungen des Don Ignacio war, daß Don Facundo zur Freude aller Freunde der Gerechtigkeit ſeinen Prozeß ver⸗ lor; auch blieb ſeine Appellation an den Rath von Caſtilien durchaus erfolglos; denn Lorenzo's Iden⸗ titaͤt war vor dem Tribunal zu Valladolid zu klar bewieſen worden, als daß in dieſer Ruͤckſicht noch irgend ein Zweifel haͤtte obwalten koͤnnen.

Da ich nun aber dem tugendhaften Don Igna⸗

eio mein Daſeyn verdankte, und da derſelbe in *