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konigliche Collegium der Advokaten zu Valladolid, und ward bald die vorzuͤglichſte Zierde deſſelben; ja ſeine Talente erwarben ihm nach kurzer Zeit mehrere Ehrenaͤmter, bei deren Verwaltung er ſtets die groͤßte Klugheit und Gerechtigkeit an den Tag jegte.
Sein Patriotismus war ſo lebhaft, baß nicht
nur ſein ganzes Vermoͤgen, ſondern auch ſein Le⸗ ben dem Dienſte ſeines Vaterlandes gewidmet war. Jahrelang war er bemuͤht, die Vorurtheile der
Landbebauer ſeiner Provinz zu beſiegen; auch ge⸗ lang es ihm in der That, dieſelben in Betreff des Ackerbaues zu mehreren Verbeſſerungen zu bewe⸗ gen. Er war einer der thaͤtigſten Mitglieder der koͤniglichen Geſellſchaft:„die Freunde des Lan⸗
des,“ und ein Beſchuͤtzer des Vereins dur Beß⸗ ten des oͤffentlichen Unterrichts.
Ddieſen und andern Ehrenämtern ſtand er trotz der Hinderniſſe, welche ihm Bosheit und Unwiſ⸗ ſenheit fortwaͤhrend entgegenſtellten, mit raſtloſer
Thaͤtigkeit vor, und wenn ihm auch nicht immer die Freude wurde, ſeine Bemuͤhungen von einem gluͤcklichen Erfolge gekroͤnt zu ſehen, ward ihm doch wenigſtens ſtets der Beifall der Beſſeren ſeiner Landsleute zu Theil.
Ein Mann, dergeſtalt unabtäfſig wirkend fuͤr das Wohl ſeines Vaterlandes, konnte, wie leicht


