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Entzuͤcken und belebte alle ihre Geſichtszuͤge. Als ich neben dem Wagen ritt, hoͤrte ich, wie ſie ihrem Begleiter zurief:„O ſehen Sie, beßter Onkel, jene liebliche Inſel, wie gluͤcklich koͤnnte man doch dort ſein ganzes Leben zubringen!“—„Wie ein Eremit, nicht wahr?“ fragte der Oheim. „Nicht ganz ſo,“ entgegnete die liebliche Geſtalt, „ich meine in Geſellſchaft derer, die man liebt!“— In dieſem Augenblick befand ich mich grade vor dem Fenſter des Wagens, wo ich es denn keines⸗ wegs unterließ, die Reiſenden achtungsvoll zu gruͤ⸗ ßen.„Verzeihen Sie,“ rief mir der Begleiter des ſchoͤnen Maͤdchens zu,„verzeihen Sie, mein Herr, wohnen Sie hier in der Nachbarſchaft?“ Ich bejahete dieſe Frage.„So koͤnnen Sie mir,“ fuhr er fort,„vielleicht ſagen, wem die kleine
Inſel angehoͤrt, die ſich dort jenſeits jener Muͤh⸗
len zeigt?“
„Sie iſt ein Eigenthum der Donna Tereſa Guzmann, der Gattin des Don Ignacio Lara“, lautete meine Antwort.„In der That!“ rief der Fremde.„Nun, Iſabelita, da wirſt Du Gelegen⸗ heit haben, die reizende Lage jener Inſel naͤher in Augenſchein zu nehmen.“— Darauf dankte er mir fuͤr meine Auskunft, die Poſtillons trieben die Maulthiere an, und nach wenigen Augen⸗ blicken hatte ich den Wagen aus dem Geſichte
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