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gen. Wie groß aber war mein Erſtaunen und meine Freude, als ich, ſo wie die Reuter naͤher heran⸗ ſprengten, in ihrem Befehlshaber meinen theueren Raimundo erkannte. So wie er mich gewahrte, ſprang er von ſeinem Pferde, ſchloß mich in ſeine Arme, und nachdem unſer erſter Freudenrauſch
voruͤber war, erfuhr ich von ihm, daß er, ſo wie
er von den Vorfaͤllen in Cadix Kunde erhalten, ſofort Frankreich verlaſſen, mit mehreren Freun⸗ den in Arragonien eine conſtitutionelle Guerilla gebildet, und ſich endlich mit Mina vereinigt habe. „Bald,“ fuͤgte er hinzu,„hatte ich auch die Freude, zu Valkadolid unſere theuere Mutter und unſere Schweſtern zu umarmen, eine Freude, wel⸗ che noch durch die bald darauf erfolgte Ankunft unſeres geliebten Vaters erhoͤht wurde. Dieſer gelangte nunmehr wieder zu dem freien Beſitze ſei⸗ nes Vermoͤgens; ſein Haus in der Stadt aber hatte ſo ſehr gelitten, daß es faſt unbewohnbar war. Wir waren daher genoͤthigt, uns einſtwei⸗ len nach Cigales zu begeben, wo ſich gleich dar⸗ auf alle unſere Freunde und Bekannte einfanden, meinem Vater zu ſeiner Ruͤckkehr Gluͤck zu wuͤn⸗ ſchen. Bei unſerer Ruͤckkehr nach Valladolid ward mir der Befehl uͤber dieſes Truppencorps anver⸗ trauet, ich erhielt den Auftrag, zu unterſuchen, ob auch die Conſtitution uͤberall gehoͤrig beobach⸗ II. 13


