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und begab mich von mehreren meiner Cameraden
gefolgt, in unſere Barracken, um die Conſtitution zu beſchwoͤren. Noch immer aber herrſchte unter den Puppen
ein großer Zwieſpalt; Einige riefen:„es lebe die Conſtitution!“ Andere:„es lebe der ſouveraine Koͤnig!“ kurz man ſchien nahe daran, an einan⸗
der zu gerathen. Gegen Mitternacht aber langte endlich von dem Palaſte an alle Brigaden der Be⸗
fehl an, der Conſtitution den Treuſchwur zu lei⸗ ſten, und nunmehr bedahen 4 wir uns fämmtiich in unſere Quartiere.
Am folgenden Morgen um neun Uhr ſaßen
wir wieder auf und verfuͤgten uns nach dem Prado,
wo auch bald nach uns ſaͤmmtliche in der Haupt⸗
ſtadt befindliche Truppen eintrafen. In der Mitte des Prado ſtand ein Tiſch, auf dem das Evange⸗ lium lag, und vor demſelben legten nunmehr die An⸗
fuͤhrer der anweſenden Truppen den Eid der Treue
ab; worauf wir ſaͤmmtlich unter lautem Jubel der
uns umgebenden Menge unter den Fenſtern des Pa⸗
laſtes voruͤberzogen, wo jetzt der Koͤnig ebenfalls in
Gegenwart der Miniſter und oͤffentlichen Beamten den Eid ablegte. Am Abend war die ganze Stadt erleuchtet, und die Nacht verging unter Jubel und Luſtbarkeit, Buͤrger und Soldaten umarmten ſich einander, und wuͤnſchten ſich gegenſeitig Gluͤck.


