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gen, ſich der ihm drohenden Gefahr durch eine ſchleunige Flucht zu entziehen. Er rief Iſabellen und ſeiner Familie ein kurzes, ſchmerzvolles Lebe⸗ wohl zu, und ſchlug, Valladolid neuerdings den Ruͤcken wendend, noch bevor der Abend mit ſei⸗ nen Schatten herabſank, ſchwermuͤthigen Gefuͤh⸗ len preis gegeben, den Weg nach Spaniens Haupt⸗ ſtadt ein.
Er lenkte dorthin ſeine Schritte, weil er erfah⸗ ren hatte, daß der Pater Martinez, der Freund ſeines Vaters und ſeiner Familie, welcher beſon⸗ ders viel auf ihn gehalten, und ihn als Kind oft auf ſeinen Armen getragen hatte, jetzt zu Madrid lebe und Beichtvater des Koͤnigs geworden ſey. Bei ihm hoffte er Schutz vor der Verfolgung der Inquiſition zu finden, und hierin ſah er ſich nicht nur nicht getaͤuſcht, ſondern Pater Martinez, wel⸗ cher ihn mit der groͤßten Freundlichkeit aufnahm, erbot ſich auch, ihm zu ſeinem ferneren Fortkom⸗ men behuͤlflich zu ſeyn, und ihm eine Anſtellung in der Garde des Koͤnigs zu verſchaffen.
Obgleich ſich der patriotiſche Eſteban keines⸗ wegs geneigt fuͤhlte, in die Dienſte eines Monar⸗ chen zu treten, deſſen Geſinnungen er mit den ſeinigen durchaus nicht in Einklang zu bringen vermochte, hielt er es denn doch fuͤr rathſam, ſich fuͤr jetzt in die Umſtaͤnde zu fuͤgen, hoffend auf


