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ſeines Vaters, vormals der Aufenthalt des Froh⸗
ſinns und des Scherzes, war von den Kriegern zer⸗ ſtoͤrt und noch nicht wieder aufgebauet worden. Er hielt es fuͤr gerathen, die theuern Seinen von die⸗ ſer Scene truͤber Erinnerungen ſo ſchnell als moͤg⸗ lich zu entfernen, und wirklich gelang es ihm auch, fuͤr ſie eine paſſende Wohnung zu Valladolid zu finden, wo er nach kurzer Zeit die Freude hatte, ſeine theure Iſabella eintreffen zu ſehn, welche mit ihrer Tante, Donna Celeſtina, einige Monate zu Valladolid zu bleiben gedachte, indem der Mar⸗ quis ſeine Beſitzungen bereiſ'te, um den durch den Krieg dort herbeigefuͤhrten Schaden zu unterſuchen, und demſelben ſe gut als moͤglich abzuhelfen. So verlebte Don Eſteban nunmehr einige Zeit in der Mitte der Seinigen, da aber erhielt er
eines Tages ſichere Nachricht, daß er auf Veran⸗
ſtaltung des Don Facundo, welcher von ſeinem Aufenthalt in Valladolid Kunde erhalten und um
ſeine Liebe fuͤr Iſabella wußte, in der naͤchſten
Nacht von der Inquiſition gefaͤnglich eingezogen werden ſolle. War er einmal in ihren Haͤnden, ſo war ſein Untergang unver konnte er ſich anfangs durchaus nicht entſchließen, Iſabella und die Seinigen neuerdin ings zu verlaſſen; endlich gelang es indeß den vereinten Vorſtellungen
jener Theuren, ihn zu dem Entſchluſſe zu bewe⸗
meidlich, dennoch aber


