— 187—
Mein Vater billigte meinen Entſchluß, und nachdem ich ihn innig in meine Arme geſchloſſen und von ihm Abſchied genommen hatte, kehrte ich nach der ſpaniſchen Graͤnze zuruͤck, von Raimundo bis St. Jean de Luz begleitet, wo wir uns trenn⸗ ten, er, um unſerem verbannten Vater nach
Frankreich zu folgen, ich, um mich in unſer Va⸗
terland zuruͤck zu begeben, und dort der Beſchuͤz⸗ zer meiner verlaſſenen Familie zu werden.
Hier findet in dem Berichte des Spaniers, deſſen Begebenheiten ſich hoffentlich die Theilnah⸗ me der freundlichen Leſer erworben haben werden, eine Luͤcke ſtatt, die wir, bis er am Schluſſe dieſer Geſchichte die Feder ſelbſt wieder zur Hand nimmt, mit folgendem kurzen, theils aus ſeinen Papieren, theils aus muͤndlichen Mittheilungen entnommenen Abriß der, in jenem Zeitraum ſeines Lebens ſtattgefundenen Vorfaͤlle zu fuͤllen genoͤ⸗ thigt ſind.
Nachdem Don Eſteban von ſeinem Vater und ſeinem Bruder zaͤrtlichen Abſchied genommen hatte, kehrte er, wie w hen haben, nach Spanien zuruͤck. Zu Cigales angelangt, fand er ſeine Mut⸗ ter und Schweſtern dort im wahren Sinne des Worts zwiſchen Ruinen wohnend, denn das Haus


