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einer kleinen Huͤtte an, die uns aus fruͤheren gluͤcklicheren Zeiten wohlbekannt war; denn dort hatten wir oft auf unſeren Streifereien ein laͤnd⸗ liches Mahl eingenommen. Da der Eigenthuͤmer der Huͤtte, ein wackerer Greis, uns von Herzen zugethan war, beſchloß mein Vater, hier ein we⸗ nig zu raſten. Der gute alte Mann war ob un⸗
ſeres Beſuchs zu ſo ſpaͤter Stunde nicht wenig
erſtaunt; aber er verrieth keine unzeitige Neugier, ſondern hieß uns freundlich willkommen, und war nur darauf bedacht, uns den Aufenthalt in ſeiner armſeligen Huͤtte ſo angenehm wie moͤglich zu machen, zu welchem Ende er meinem Vater ſein eignes Lager anbot, und die einzige Lampe anzuͤn⸗ dete, die er beſaß. Nachdem wir einige Stunden geraſtet hatten, erhoben wir uns neugeſtaͤrkt, ver⸗ galten unſerem Wirthe die ihm verurſachte Un⸗ ruhe, und ſetzten unſeren Weg fort.
Der Tag war jetzt angebrochen, und als wir nun ſo dahinritten, erkannten wir ſo manche Ge⸗ genden, in denen wir mit unſerer Familie und unſeren Freunden gluͤckliche Tage verlebt hatten. Jetzt zogen wir durch ſie als Fluͤchtlinge hin, viel⸗ leicht um nie wieder zuruͤckzukehren.„Und was
waren unſere Verbrechen? Die ſchwerſten Opfer
fuͤr die Vertheidigung unſeres Vaterlandes, fuͤr die Wiedereinſetzung unſeres Koͤnigs, der uns jetzt


