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Don Lorenzo druͤckte ſeine Hand, und fuͤhrte ihn durch eine Hinterthuͤr dorthin, wo ein Pferd fuͤr ihn in Bereitſchaft gehalten wurde. Ich ſollte folgen, ſo wie mein Roß geſattelt worden. Als ich durch den Ballſaal eilte, in welchem ſich meine beklagenswerthe Mutter mit ihren Toͤchtern be⸗
muͤhte, die Gaͤſte zu unterhalten, ohne daß ſie von
dem Schickſale meines Vaters auch nur das Ge⸗ ringſte ahneten, konnte ich meine Thraͤnen kaum zuruͤckhalten. Ich befluͤgelte meine Schritte; meine Lieblingsſchweſter aber eilte mir nach und machte mir Vorwuͤrfe, daß ich mich hinwegbegaͤbe. Ich ſchlang meinen Arm um ſie, druͤckte ſie innig an meine Bruſt und verſprach bald zuruͤckzukehren. Sie laͤchelte und ſchien zufrieden; ich aber flog nunmehr hinab nach dem Stalle, ſattelte mein Pferd und verließ neuerdings das Vaterhaus, nach welchem ich erſt vor kurzer Zeit mit ſo freudigen Ausſichten zuruͤckgekehrt war.
An dem mir bezeichneten Orte angelangt, ſag⸗ ten wir dem wackeren Marquis ein herzliches Le⸗ bewohl, und empfingen ſein feierliches Verſprechen, daß er Vaterſtelle bei meinen Schweſtern vertre⸗ ten, und ſie und ihre Mutter nach moͤglichſten Kraͤften beſchuͤtzen wolle— darauf ritten wir von dannen, ſo ſchnell als es uns die Dunkelheit er⸗ laubte, und langten nach einigen Stunden bei


