Teil eines Werkes 
2. Band (1827)
Entstehung
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auf dieſe Weiſe belohnte. Wenn mein ungluͤckli⸗ cher Vater die Gegend rund um ſich beſchauete, entſtieg dann und wann ein Seufzer ſeiner gepreß⸗ ten Bruſt; er bemuͤhte ſich die Zaͤhren, die in ſei⸗ nen Augen perlten, vor mir zu verbergen, wenn ſich aber unſere Blicke begegneten, floſſen unſere

Thraͤnen gemeinſchaftlich. Wenige nur kennen

die Qualen desjenigen, der ſich der Wuth ſeiner Verfolger preisgegeben ſieht, in Jedem der ihm be⸗ gegnet, glaubt er einen Feind, einen Haͤſcher zu erkennen. Mein Herz empoͤrte ſich gegen die Noth⸗ wendigkeit, uͤberall in Furcht zu ſchweben; voll Ju⸗ gend und Kraft haͤtte ich der uns drohenden Ge⸗ fahr trotzen moͤgen.

Genoͤthigt, die großen Staͤdte ſo viel wie moͤg⸗ lich zu vermeiden, ließen wir Burgos links liegen, dieſen Geburtsplatz unſeres beruͤhmten Capitains, Ferdinand Gonzales, zu deſſen Andenken zu den Zeiten Carl V. ein Triumphbogen errichtet ward, der noch jetzt zu ſchauen iſt.

Etwas unterhalb Miranda, auf dem Wege

nach Vittoria, ſteht eine marmorne Saͤule, die

fuͤr ihren Zweck faſt zu ſchoͤn genannt werden kann; denn die darauf befindliche Inſchrift bezeichnet nur die Graͤnze zwiſchen Caſtilien und den Pro⸗ vinzen Alava und Biscayen. Wir kamen nun links von Vittoria uͤber den Fluß Arriaza, über