Teil eines Werkes 
1. Band (1828)
Entstehung
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ſo heftigen Manne zu verbinden, deſſen ſchran⸗ kenloſe Leidenſchaften mir ſchon ſo vielen Kum⸗ mer verurſachten, und jedem, der ſich ihnen naht, Zerſtörung drohn,— das kann ich— das darf ich nicht!— Mein Herz iſt ge⸗ brochen, ich bedarf nichts als Einſamkeit— wo ich meine Fehler beweinen,— wo ich beten kann.“

Sie ſchwieg und bedeckte ihr Geſicht mit ei⸗ nem Tuche. Osmond hatte ihr mit großer Auf⸗ merkſamkeit zugehört, in dem einen Augenblick hielt er ſie für aufrichtig, in dem nächſten glaubte er ſie taͤuſche ihn und wolle ſeiner nur los

werden, um ihre Neigung ungehindert auf einen

Anderen übertragen zu können. Aber ihre Ge⸗ m Schluß ihrer Rede war zu innig, er an der Wahrheit ihrer Worte noch länger hätte zweiflen können. Im erſten

müthsbewegu

Moment war er ungemein ergriffen und unfähig etwas zu erwiedern.„Ich weiß, Caroline,“ ſprach er endlich,„daß ich zu oft die heiligſten Schwüre brach, als daß Du meinen Worten jetzt noch