Teil eines Werkes 
1. Band (1828)
Entstehung
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„Nichts, nichts! ich kann nie mehr glüͤcklich werden!“ jammerte Caroline.

„Der Ruhe— dem Frieden,“ fuhr Osmond fort,„ſprich was kann ich thun?“

„Mich verlaſſen, mir entſagen!“ erwiederte die Unglückliche.

„So iſt es denn klar, daß Du mich nie lieb⸗ teſt, nein, nein, Du liebteſt mich nie! Treu⸗ loſe, Treuloſe!“— aber Zorn und Verachtung erſtickten ſeine Stimme, er wandte ſich von ihr. Sie ſchwieg einige Augenblicke; dann aber begann ſie wieder mit einem Ernſt, mit einer Feierlichkeit, welche jedem ihrer Worte den Stempel der Wahrheit aufdrückten..

„Ich kann bei dem Ewigen Herheuren⸗ bah ſie, ihr ſchönes Auge zum Hi hoben,„daß nie ein Weib inniger be fühlte, als ich für Sie.— Hätten Sie mich nur mit gewöhnlicher Menſchlichkeit behandelt,— wie bitter auch meine Reue geweſen wäre,— ich würde Ihnen dennoch freudig, ja dankbar meine Hand gereicht haben. Mich aber mit einem

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