Teil eines Werkes 
2. Band (1828)
Entstehung
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theures Weib! fuhr Osmond fort, die Hand ſeiner Gattin drückend, und beide ſchwiegen.

Da trat Greville herein, der, um einen Freund in der Nachbarſchaft zu beſuchen, einige Tage von ihnen entfernt geweſen war; er ſchien über die Veränderung in Osmonds Auße⸗ rem zu erſchrecken, und verließ nach einem kur⸗ zen Geſpräch das Zimmer; Lady Mary folgte ihm unverzüglich.

Finden Sie wirklich, daß ſich der Zuſtand meines Gatten ſo ſehr verſchlimmerte? wollt ſie fragen, aber ſie vermochte nur die erſten Worte herauszubringen, denn Thränen hemm⸗ ten ihr die Sprache.

Iſt nach Lady Arlington geſandt worden? fragte Greville nach einer ſchwermüthigen Pauſe

mit leiſer zitternder Stimme.

Dieſe Frage beantwortete die ihrige nur zu gut. Lady Mary ſchluchzte laut, und eilte aufe ihr Zimmer, um dort ihrem Schmerze freien Lauf zu laſſen.