XX.
Lady Arlington langte, wie man erwartet hatte,
gegen das Ende der Woche an, aber ach! ſie kam zu ſpät. Von Osmond, ihrem einſt zart⸗ lich geliebten Sohne, war nichts mehr übrig, als das Andenken. Er war immer ſchwächer geworden, und in den letzten Tagen nicht mehr im Stande geweſen, ſich von ſeinem Lager zu erheben; am Abend vor ſeinem Tode aber bat er ſo dringend, man möge ihm doch geſtatten, ſein Bett zu verlaſſen, daß man es ihm un⸗ möglich abſchlagen konnte. Lady Mary, die nicht von ihm wich, ſetzte ſich ihm zur Seite; Greville ſtand unfern, ſchwermuthig in ein Fen⸗ ſter gelehnt. Osmond tröſtete die weinende Gattin ine
8


