Teil eines Werkes 
2. Band (1828)
Entstehung
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ihr die Hand hin und zog ſie zu ſich; ſie ſchwie⸗ gen Beide aber ein himmliſcher Verein ſchien ihre Seelen umfangen zu halten Wie ſie, hatte auch er gebetet.

Der Abend war ſtill und heiter, und Os⸗ mond wünſchte an das Fenſter gebracht zu wer⸗ den, um ſeine Blicke an der herrlichen Natur weiden zu können. Hier ſaßen ſie eine Weile ſchweigend neben einander, ihre Hand ruhte in der ſeinen. Endlich ſprach er:Jene herrli⸗

chen Werke des Schöpfers, Mary, den Mond dort und das prachtvolle Sternenheer, habe ich ſtets mit Entzücken betrachtet. In die⸗ ſer Stunde aber ſpenden ſie mir ganz vor⸗ züglichen Troſt. Dieſe Zeichen der Allmacht Gottes ſind zwar ſprachlos, aber eine Stimme tönt dennoch von ihnen zu uns herab.

Das iſt die Stimme der Wahrheit! ent⸗ gegnete Lady Mary mit einem feierlichen Tone, es iſt die Stimme des Herrn der Welt und des Lebens!

Ich fühle ihre tröſtende Zuſprache, mein