Teil eines Werkes 
1. Band (1823)
Entstehung
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die den guten alten Nitter anſprach. Ueberdem fand dieſer eine Annehmlichkeit darin, immer einen Freund um ſich zu haben, an den er ſich wenden konnte, wenn ihm, was oft der

Fall war, ſein eignes Gedaͤchtniß untreu ward, und ihm falſche Namen oder unrichtige Jahreszahlen unterſchob; Dinge, in welchen ihm dann Michael Mumblaze ſchnell

und mit Beſcheidenheit zu Huͤlfe kam. Auch gab dieſer, f

in Gegenſtaͤnden, die moderne Welt betreffend, auf ſeine ihm eigenthuͤmlich heraldiſche Weiſe, oft Rathſchläge, welche wohl beachtet zu werden verdienten, und welche, mit William Badger zu ſprechen, das Wild trafen, waͤhrend Andere nur die Buͤſche ſchlugen. Wir haben eine truͤbe Zeit gehabt, Herr Treſſilian,

ſagte der Pfarrer;ſo viel Leiden habe ich nicht erlebt, als

ich von meiner lieben Heerde getrennt, und genoͤthigt wurde, ſie den Roͤmiſchen Woͤlfen zu uͤberlaſſen. Das war in Tertio Mariae, ſagte Meiſter Mumblaze⸗

Um Gotteswillen ſprecht, fuhr der Pfarrer fort,trug A eure Zeit nicht mehr Fruͤchte als die unſre? Bringt Ihr

keine Kunde von dem ungluͤcklichen Maͤdchen, die ſo lange die Freude und Zierde dieſes nun gebeugten Hauſes war; iſt denn unſer groͤßtes Ungluͤck klar? Habt Ihr denn nicht we⸗ l nigſtens ihren Aufenthalt entdeckt? 2 Ich habe, entgegnete Treſſilian.Iſt Euch Cum⸗ nor⸗Plaee unfern Oxford bekannt? Allerdings, erwiederte der Geiſtliche; es war der Su⸗ fluchtsort fuͤr die Moͤnche von Abingdon. Dort, fuhr Treſſilian fort,lebt die Ungluͤckliche mit dem ſchaͤndlichen Varney. Ohne eine ſeltſames Mißgeſchick haͤtte jetzt mein Schwerdt an dem Nichtswuͤrdigen unſi und ihre Lhr geraͤcht⸗* 3

Danke