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waͤre es mir gewaͤhrt worden, mein Kummer wuͤrde jetzt noch groͤßer ſeyn.*
„Seyd getroſt, mein wuͤrdiger Freund,“ ſprach der Pfar⸗ rer, ſich zu Sir Hugh wendend,„nicht moͤglich iſt es, daß die Tochter unſrer Hoffnung und Liebe zu einem ſo elenden Geſchoͤpf herabſinken konnte, als ihr vermeint.“
„Ja, ja,“ entgegnete Sir Hugh,„ich wuͤrde Unrecht haben, ihren verachtungswuͤrdigen Stand kurz weg zu benen⸗ nen,— es giebt irgend eine Hof⸗Benennung dafuͤr, wie ich mich erinnere; iſt es doch noch Ehre genug für die Toch⸗ ter eines alten Edelmannes aus Devonſhire, das Liebchen ei⸗ nes Hoͤflings zu ſeyn— eines Varney— eines Varney, deſſen Großvater mein Vater beiſtand, als das Gluͤck von ihm wich in der Schlacht von— von— wo Richard erſchlagen wurde— fort aus meinem Gedaͤchtniß— will denn keiner von Euch meiner Erinnerung zu Huͤlfe kommen?“
„Die Schlacht von Bosworth, meint Ihr,“ ſagte Mum⸗ blaee,„geſchlagen zwiſchen Richard und Henry Tudor, Großvater der jetzigen Koͤniginn, Primo Henrici Septimi, und in dem Jahr ein Tauſend, vier Hundert, fuͤnf und Achtzig, post Christum natum.“—
„Ja, ja, ſo iſt's,“ erwiederte der alte Ritter,„jedes Kind weiß es— aber mein armer alter Kopf vergißt alles, was er behalten ſollte, und behaͤlt nur, was er doch ſo gern vergaͤße. Mein Gehirn iſt ſchwach geworden, Treſſilian, ſeit⸗ dem Du fern warſt— und eben jetzt wieder.“—
» Ihr wuͤrdet wohl thun, geſtrenger Herr,“ ſagte der Geiſtliche, Euch auf eurer Zimmer zu begeben, und zu ver⸗ ſuchen, ob Ihr nicht ein wenig ſchlafen koͤnnt.— Der Arzt hat einen beruhigenden Trank verordnet,— und der große Arzt droben, hat uns befohlen, die irdiſchen Mittel zu ge⸗


