Teil eines Werkes 
1. Band (1823)
Entstehung
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mit Furchen in den Wangen, deſſen ſchon ergrautes Haar zum Theil durch einen hohen ſchmalen Hut bedeckt ward, der wie ein Kegel, oder vielmehr, wie einer von jenen Koͤr⸗ ben geformt war, in welchen die Fruchthaͤndler zu London ihre Erdbeeren an den Fenſtern auszuſtellen pflegen. Zu ernſt, ſeine Worte in leeren Begruͤßungen zu verſchwenden, forderte er, nachdem er Treſſilian mit einem Haͤndedruck willkommen geheißen hatte, denſelben auf, ihn zu Sir Hugh's großem Gemache, welches der alte Herr gewoͤhnlich zu bewohnen pflegte, zu begleiten. William Badger folgte aͤngſtlich, be⸗ ſorgt, zu erfahren, ob ſein Herr nicht vielleicht aus ſeiner Geiſteslaͤhmung, durch die ploͤtzliche Erſcheinung Treſſilians, erweckt werden wuͤrde.

In einem langen Zimmer, reichlich mit Jagdgeraͤth und Waldtrophaͤen ausgeſchmuͤckt, neben einem Kamin aus maſ⸗ ſivem Steinwerk, uͤber dem ein Schwerdt und eine alte Nuͤ⸗ ſtung hing, deren Politur aber vernachlaͤſſiget ſchien, ſaß in einem Lehnſeſſel Sir Hugh Robſart von Lineote, ein wohl⸗ beleibter Mann, deſſen Umfang nur ſtarke koͤrperliche Bewe⸗ gung in maͤßigen Schranken zu halten vermocht hatte.

Es kam Kreſſilian vor, als ob die Erſchlaffung, in wel⸗ che ſein alter Freund verſunken war, ſelbſt ſeit den wenigen Wochen, daß er ihn nicht geſehen, zur Vergroͤßerung ſeiner Koͤrpermaſſe beigetragen habe; eben ſo hatte ſie offenbar das Feuer ſeiner Augen gedaͤmpft, welche, als ſie eintraten, zu⸗ voͤrderſt jangſam Meiſter Mumblaze zu einem Pulte von Ei⸗ chenholz folgten, auf dem ein dickes Buch aufgeſchlagen lag; und dann, wie ungewiß, auf dem Fremden, der mit ihm gekommen war, ruhen blieben. Der Pfarrer, ein Mann mit grauem Haar, ſaß, ein Buch in der Hand, in einem andern Winkel des Gemachs. Auch er begruͤßte Treſſilian mit ern⸗