jenes Wayland Smith geholt, der im Ganzen wohl weit weniger jener Ehre werth war, die ihm der Satan erzeigte.“
„Ich pflichte Euch bei,“ erwiederte Wayland Smith, „kommt, laßt uns darauf anſtoßen.“
„Nicht etwa,“ ſagte der Wirth, nachdem er Wayland mit einem tuͤchtigen Zuge Seect Beſcheid gethan hatte,„als ob ich die Parthie eines Menſchen nehmen wollte, der es mit dem Teufel hielt, ich meine nur— Aber ſprecht: Habt Ihr Herren ſchon je einen beſſeren Sect getrunken?— ja, ich meine nur, daß man eher mit einem Dutzend ſolcher Satanskerls fertig werden kann, wie dieſer Wayland Smith einer war, als mit einem einzigen Hoͤllenbrand, der von Haus und Hof, Bett und Tiſch Beſitz genommen hat.
Das Detail der Leiden des armen Wirthes ward ploͤtzlich
durch die gellende Stimme ſeiner Ehehaͤlfte, welche von der Kuͤche her ertoͤnte, unterbrochen, wohin der Dulder auch un⸗ verzuͤglich zu hinken bemuͤht war, nachdem er ſeine Gaͤſte vorher um Entſchuldigung wegen ſeiner ploͤtzlichen Entfer⸗ nung gebeten hatte. Kaum hatte er das Gemach verlaſſen,
als Wayland Smith in den ſchaͤrfſten Ausdruͤcken ſeine Ver⸗ achtung ausſprach, die er fuͤr einen ſolchen Pantoffelhelden
empfand, der ſeinen Kopf ſo bereitwillig unter das eheliche Joch beugte; wobei er bemerkte, daß, waͤre es nicht wegen der Pferde, welche beides, Ruhe und Futter beduͤrften, er ſeinen Herrn erſuchen wuͤrde, lieber bis zum naͤchſten Wirths⸗ hauſe zu reiten, als einem ſolchen Schuafskopfe, wie dieſer Kranich ſey, eine Zeche zu bezahlen.
Die Erſcheinung einer tuͤchtigen Schuͤſſel Fleiſch beru⸗ higte indeß den Kuͤnſtler einigermaßen, und ſein Zorn ver⸗ ſchwand gaͤnzlich, als ein coloſſaler Kapaun erſchien, ſo treff⸗
lich gebraten, daß, wie Wayland ſich ausdruͤckte, der Speck


